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Japansägen

Bei uns kaufen Sie die Originale - Als europaweit einer der größten Anbieter japanischer Handwerkzeuge mit mehr als 20-jähriger Erfahrung stellen wir höchste Qualitätsansprüche an jede Japansäge, die unser Haus verlässt. Die von uns angebotenen Japansägen werden ausschließlich in führenden japanischen Meisterwerkstätten hergestellt, Wechselblattsägen auf höchst präzisen Maschinen, Japansägen mit feststehenden Blättern in traditionellen Kleinbetrieben. Die Qualität dieser Japansägen unterscheidet sich in vieler Hinsicht grundlegend von mitunter ähnlich aussehenden Billigimporten chinesischer oder taiwanesischer Provenienz. Mehr als 20 Prüfprozesse während der Herstellung (z.B. die mikroskopische Endkontrolle jedes Sägeblattes oder der manuelle Schnitttest jedes einzelnen Dozuki-Blattes) werden ergänzt durch eine 100%ige Eingangskontrolle in unserem Haus.

Ihr Vorteil - Sie bekommen ein garantiert fehlerfreies Top-Produkt! Doch unsere Verantwortung endet nicht mit dem Verkauf der Japansäge. Auch die Ersatzblätterversorgung ist langfristig gesichert.
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Japansägen

Bei uns kaufen Sie die Originale - Als europaweit einer der größten Anbieter japanischer Handwerkzeuge mit mehr als 20-jähriger Erfahrung stellen wir höchste Qualitätsansprüche an jede Japansäge, die unser Haus verlässt. Die von uns angebotenen Japansägen werden ausschließlich in führenden japanischen Meisterwerkstätten hergestellt, Wechselblattsägen auf höchst präzisen Maschinen, Japansägen mit feststehenden Blättern in traditionellen Kleinbetrieben. Die Qualität dieser Japansägen unterscheidet sich in vieler Hinsicht grundlegend von mitunter ähnlich aussehenden Billigimporten chinesischer oder taiwanesischer Provenienz. Mehr als 20 Prüfprozesse während der Herstellung (z.B. die mikroskopische Endkontrolle jedes Sägeblattes oder der manuelle Schnitttest jedes einzelnen Dozuki-Blattes) werden ergänzt durch eine 100%ige Eingangskontrolle in unserem Haus.

Ihr Vorteil - Sie bekommen ein garantiert fehlerfreies Top-Produkt! Doch unsere Verantwortung endet nicht mit dem Verkauf der Japansäge. Auch die Ersatzblätterversorgung ist langfristig gesichert.
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Expertenwissen - Japansägen

Präzise Schnitte, saubere Schnittflächen, kein Nachbearbeiten - Holzhandwerk in Perfektion!

Horyu-ji-Tempel bei Nara
Horyu-ji-Tempel bei Nara


Das Holzhandwerk in Japan hat eine lange Tradition. Bereits 300 v. Chr. nutzte man in Japan zur Holzbearbeitung Werkzeuge aus Eisen wie Äxte, Dechsel, Stecheisen und erste Vorläufer unserer heutigen Hobel. Nur wenig später kamen die ersten Sägen zum Einsatz. In bald zwei Jahrtausenden des Holzbaus entwickelten sich die Ursägen zu ausgefeilten Hochleistungswerkzeugen. Noch heute zeugen in Japan beeindruckende Palast- und Tempelanlagen - wie der vor über 1300 Jahren erbaute Horyu-ji-Tempel bei Nara (siehe Bild oben) - vom hohen Entwicklungsstand des frühen japanischen Holzhandwerks.

Die Merkmale einer Original DICK-Japansägen

Die Merkmale einer Original DICK-Japansägen

Die Vorteile von Original DICK-Japansägen:

  • Höchste Stahlqualität
  • Zahn für Zahn impulsgehärtet (lang anhaltende Schärfe durch gleiche Härte aller Zähne)
  • Ersatzblatt-Service
  • Qualitätskontrolle vor Ort in Metten
  • Gleichmäßige Schränkung (kein Verlaufen)
  • Herkunftsnachweis
  • Giftstofffreie Griffe (alle Kunststoffgriffe werden regelmäßig getestet)

Woran erkennen Sie eine Original DICK-Japansäge?

Das Original-Banderole
Die Säge erkennen Sie am DICK-Label auf der Verpackung oder auf dem Sägeblatt.
 
Zahnprüfung am Mikroskop Zahnprüfung am Mikroskop
Sägetest Sägetest
Qualitätskontrolle im Hause Dictum Qualitätskontrolle im Hause Dictum
 

Die Vorteile von Japansägen:

1. Geringe Schnittkräfte durch dünne Blätter

Geringe Schnittkräfte durch dünne Blätter

Herkömmliche Sägen werden geschoben. Dies erfordert relativ starke Blätter, um ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Japanische Sägen jedoch werden gezogen. Die Blätter können daher sehr dünn ausgeführt werden, da sie nur unter Zugspannung stehen und sich nicht verbiegen können. Die Schnittfugen sind entsprechend feiner und die erforderlichen Schnittkräfte deutlich geringer.

Ihr Vorteil:

Müheloses Arbeiten und wenig Materialverschleiß.

2. Saubere Schnittflächen durch Spezialverzahnungen

  • Trapezverzahnung

    Trapezverzahnung

    Bevorzugt für Schnitte quer zur Faser. Die Zähne mit wechselseitigem Anschliff und je drei Schneidfasen trennen die Holzfasern rasiermesser scharf und hinterlassen sehr saubere Oberflächen.

  • Dreiecksverzahnung

    Dreiecksverzahnung

    Für Schnitte längs zur Faser. Die Zahnteilung variiert über die Länge, um den Anschnitt zu erleichtern und die Wirkung zu verbessern.

  • Universalverzahnung

    Universalverzahnung

    Eine Mischform der genannten Zahntypen, für Schnitte quer, längs und diagonal zur Faser.

Durch die messerscharfen Spezialverzahnungen werden saubere Bearbeitungsflächen erzeugt, die im Normalfall nicht mehr mit dem Stecheisen oder Hobel nachgeputzt werden müssen.

Ergebnis:

  • Sie sparen Zeit.
  • Die Schnittkanten fransen selbst bei faserigem Holz nicht aus.

Ihr Vorteil:

Das Arbeitsergebnis ist optisch ansprechender.

Sägen-Typen:

  • Dozuki

    Dozuki

    Universalsäge mit Rückenverstärkung und damit begrenzter Schnitttiefe. Für präzise, dünne Schnitte und feine Oberflächen.

  • Kataba

    Kataba

    Die Kataba ist eine robuste Säge ohne Rücken verstärkung für tiefe lange und bündige Schnitte.

  • Ryoba

    Ryoba

    Die Ryoba ist eine doppelseitig verzahnte Säge mit Trapez- und Dreiecksverzahnung. So steht Ihnen sowohl für Schnitte quer wie auch für längs zur Faser immer die optimale Schnittleistung zur Verfügung.

 

Expertentipps

  • Sägetechnik

    Sägen Sie mit wenig Kraftaufwand und gleichmäßigen Zügen, die etwa 2/3 der Blattlänge betragen. Die Säge "beißt" sich durch ihr Eigengewicht und die Zahnform von selbst fest. Um so geringer der Kraftaufwand, um so besser wird in der Regel das Schnittergebnis. Ändern Sie während des Sägens den Neigungswinkel der Säge (bogenförmiger Schnittverlauf). So verbessert sich die Schnittleistung und die Verzahnung bleibt frei.

  • Einschneiden

    Beim Einschneiden von Zinken oder Schwalbenschwänzen setzen Sie die Säge zuerst im flachen Winkel an und sägen entlang der Markierung, erst dann kippen Sie die Säge zunehmend in die rechtwinklige Position und sägen bis zum Grund.

  • Anreißen

    Markieren Sie für präzise Schnitte mit einem Anreißmesser statt mit einem Bleistift. Setzen Sie die Säge so an, dass die Linie gerade noch sichtbar bleibt.

  • Welche Sägengröße?

    Faustregel: Die Sägeblattlänge sollte mindestens das Doppelte der Schnittlänge (Dicke des Werkstücks) betragen.

  • Rattern

    Falls die Säge nicht ruhig läuft, verändern Sie den Anstellwinkel (20°-90°) zum Werkstück. Achten Sie auch darauf, dass das Werkstück auf einer soliden Unterlage aufliegt bzw. schwingungsfrei eingespannt ist.

  • Ansägen

    Ansägen

    Setzen Sie die Säge im hinteren Bereich (nahe dem Griff) an und benutzen Sie den Daumennagel als Führung. Beginnen Sie den Schnitt mit kurzen Hüben.

  • Zentrische Führung

    Zentrische Führung

    Führen Sie die Säge symmetrisch zum Gesichtsfeld, so dass der Anriss im Blickpunkt beider Augen liegt.

  • Beidhändiges Sägen

    Beidhändiges Sägen

    Bei größeren Werkstücken empfiehlt sich eine beidhändige Führung, die (rechte) Zughand am hinteren Ende des Griffes, die (linke) Führungshand nahe der Angel.

  • Auftrennschnitte

    Auftrennschnitte

    Ein kleiner Keil, der in die Sägefuge getrieben wird, verhindert bei Längsschnitten ein Klemmen des Blattes und erleichtert das Sägen.

  • Ablängschnitte

    Ablängschnitte

    Durch allseitiges Einsägen über den Umfang verbessert sich die Führung und Schnittpräzision, vor allem bei großen Querschnitten.

 

Welche Säge soll ich wählen?

Nach der Unterscheidung der Form (Dozuki, Kataba, Ryoba, Klappsäge) und des Verwendungszwecks (Holz, Plattenwerkstoffe, Kunststoff, Metall) sowie der Schnittrichtung (quer, längs oder diagonal zur Faser) gibt es noch drei Faktoren, die wichtig für die Auswahl der richtigen Säge sind.

Diese Unterscheidungsmerkmale sind:

  • Blattstärke
  • Schränkung und
  • Zahnteilung.

Funktion und Begriffserklärung:

normale Sägen
normale Sägen
Silky- und Deluxe-Sägen
Silky- und Deluxe-Sägen
Einfache Sägekorrektur
Einfache Sägekorrektur
Schwierige Sägekorrektur
Schwierige Sägekorrektur
 
  • Blattstärke

    Je dünner die Blattstärke, umso schneller und kraftsparender kann geschnitten werden. Japansägen sind Zugsägen, die Blätter können deshalb dünner ausgeführt werden als bei herkömmlichen Sägen, da sie unter Zugspannung stehen.

    Die Blattstärke ist bei fast allen Sägen vom Rücken bis kurz über der Zahnung konstant. Eine Ausnahme bilden Silky®-Sägen und handgefertigte Sägen . Bei diesen Modellen ist die eigentliche Blattstärke nur am Rücken messbar, da sie einen Hohlschliff aufweisen.

  • Schränkung

    Die Schränkung beeinflusst die Korrigierbarkeit des Sägeschnittes, die Feinheit der Schnittfläche und den aufzubringenden Kraftaufwand.

    Schränkung bezeichnet die Biegung der Sägezähne abwechselnd nach rechts und nach links. Wo dieses Maß gemessen wird, ist jedoch nicht einheitlich festgelegt. Zum einfacheren Verständnis geben wir bei der Schränkung die Dicke des Sägeblattes an der Zahnung an. Dieses Maß entspricht auch der Schnittfugenbreite. Im Regelfall sind alle Blätter geschränkt, eine Ausnahme bilden die bereits oben genannten Silky®-Sägen sowie die Dübelsägen. Die Schränkung der Zähne bewirkt, dass das Sägeblatt "frei schneidet" und das Blatt nicht mit der ganzen Seitenfläche in der Fuge anliegt. Die Reibung wäre sonst sehr groß, dementsprechend viel Kraft müsste beim Sägen aufgewendet werden. Bei den Silky®-Sägen und den handgefertigten Sägen wird durch großen Aufwand das Blatt über die Breite hin ausgeschliffen bzw. ausgehöhlt, was extrem saubere Schnittflächen bei geringer Schnittfugenbreite ermöglicht.

    Aus der Schränkung und der Blattstärke lässt sich ein Maß errechnen, das die Korrigierbarkeit des Sägeblattes und die Sauberkeit der Schnittfläche angibt. Dazu wird von der Schränkung die Blattstärke abgezogen. Liegt dieses Maß zwischen 0,15 und 0,35 mm, lässt sich die Sägerichtung leicht korrigieren. Bei Sägen für den Nassholzbereich oder gröbere Schnitte soll das Maß zwischen 0,15 und 0,35 mm betragen.

    Bei Sägen mit einem Wert zwischen 0,1 und 0,15 mm ist eine Korrektur schwieriger. Dies hat aber den Vorteil, dass - einmal präzise angesägt - nicht nachkorrigiert werden muss. Des Weiteren ist das errechnete Maß aber auch entscheidend für die Schnittfläche. Je höher die Zahl, umso mehr Riefen entstehen an der Schnittfläche; es wird auch weniger Kraft beim Sägen benötigt. Umgekehrt ergibt eine kleinere Zahl eine sehr saubere Schnittfläche.

    Wichtig:

    Schränkung – Blattstärke = Wert zwischen 0,15 und 0,35 mm

    • Leichtes Korrigieren des Sägeschnittes
    • Etwas weniger Kraftaufwand

    Schränkung – Blattstärke = Wert zwischen 0,1 und 0,15 mm

    • Säge schneidet gerade ohne Korrektur der Schnittrichtung
    • Sauberste Schnittflächen
  • Zahnteilung

    Anhand der Zahnteilung kann abgelesen werden, wie schnell die Säge schneidet (Vorschub) und wie fein die Schnittfläche ausfällt.

    Ist die Zahnteilung groß, kann mehr Material aus der Fuge transportiert werden und die Säge schneidet schneller. Auch die Schnittfläche ist bei großer Zahnteilung nicht ganz so sauber, da nur wenige Zähne die Schnittfläche bearbeiten. Eine kleine Zahnteilung hingegen ermöglicht sauberste Schnittflächen, weil viele Zähne im Eingriff sind. Die Zähne sind aber kleiner, schaffen bei einem Hub nicht so viel Tiefe und können durch kleinere Spanzwischenräume nicht so viel Material abtransportieren.

    Hier ergibt die Zusammenfassung Folgendes:

    Zahnteilung zwischen 1,5 und 3,5 mm (bei Trapez- und Universalverzahnung) Zahnteilung zwischen 4 und 5 mm (bei Dreiecksverzahnung)

    • Schnelles Erreichen des Schnittendes
    • Etwas gröbere Schnittfläche

    Zahnteilung zwischen 1 und 1,5 mm (bei Trapez- und Universalverzahnung) Zahnteilung zwischen 3 und 4 mm (bei Dreiecksverzahnung)

    • Extrem saubere Schnittflächen
    • Etwas geringere Schnittleistung (Vorschub)

    Gemessen wird die Zahnteilung von einer Zahnspitze zur nächsten. Im Katalog ist dieses Maß immer hinter der Verzahnungsart angegeben. (z.B.: Trapezverzahnung 1,5 mm)

    Anzahl der benötigten Züge für ein Musterholz mit 50 x 100 mm (Weichholz).
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