Schnitzbänke / Hobelbänke

Die Hobelbank darf in keiner gut sortierten Werkstatt fehlen. Die Wirkungsstätte eines jeden Tischlers, Schreiners oder Hobby-Handwerkers ist unverzichtbar für die präzise und sichere Holzbearbeitung. Dabei sollten Sie bei der Auswahl einer geeigneten Hobelbank vor allem folgende Aspekte im Blick haben: die Höhe, das Eigengewicht, die Spannmöglichkeiten sowie zusätzliche Merkmale, wie Ablageflächen oder die flexible Verschiebung der Werkbank durch Rollen.

 
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Hattori Hobelbank 1200

919,00 €

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Artikelnummer 706304

Hattori Hobelbank 1500

995,00 €

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Artikelnummer 706309

DICTUM Hobelbank »Junior«

679,00 €

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Artikelnummer 706300

DICTUM Hobelbank »Allround 1700«

1.706,00 €

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Artikelnummer 706311

DICTUM Schnitzbank

329,00 €

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Artikelnummer 706080

DICTUM Hobelbank »Deluxe 2000«

2.229,00 €

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Artikelnummer 706440

DICTUM Bildhauerbank mit Bildhauergalgen

1.549,00 €

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Artikelnummer 706145

DICTUM Moxon Vice Aufsatzzange

459,00 €

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Artikelnummer 716288

Aufsatzzange

203,00 €

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Artikelnummer 726254

Schnitzbank "Modell Kurswerkstatt"

415,00 €

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Artikelnummer 708868

Ulmia Hobelbank

1.639,00 €

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Artikelnummer 706085

Sjöbergs Smart Vise, mobile Werkbank

129,90 €

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Artikelnummer 706445

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Auf die Höhe kommt es an

Um möglichst ergonomisch und somit auch rückenschonend zu arbeiten, muss die Arbeitshöhe der Hobelbank auf den jeweiligen Handwerker und seine persönlichen Vorlieben abgestimmt sein. Dabei gilt: Wenn Sie mit locker hängenden Armen vor der Hobelbank stehen, sollte die Oberkante der Bankplatte ungefähr auf Höhe des Handgelenk-Knöchels sein.
Bei der Arbeit mit Maschinen ist eine höhere Arbeitsfläche prinzipiell angenehmer. Um die Arbeitshöhe anzupassen, legen Sie entweder Balken oder Kanthölzer unter die Hobelbank oder verwenden eine sogenannte Aufsatzzange. Bitte beachten Sie, dass das Unterlegen der Hobelbank nur funktioniert, wenn genügend Gewicht vorhanden ist.

Eigengewicht als wichtiges Qualitätsmerkmal

Stemmen, Hobeln und Sägen erfordern eine stabile Unterlage. Je höher das Eigengewicht der Hobelbank, desto besser ist ihr Stand. Das Gewicht der meisten Hobelbänke steckt hauptsächlich in der Arbeitsplatte. Diese sollte entsprechend schwer sein, damit auf ihr problemlos und kraftvoll gestemmt, gehämmert und gehobelt werden kann. Auch beim Untergestell ist auf massiv ausgebildete Zarge zu achten, die für eine gute Aussteifung sorgen. So werden vertikal wirkende Kräfte aufgefangen und zum Boden hin abgeführt. Und das ohne Nachfedern oder Durchbiegen der Arbeitsfläche.

Das Festschrauben des Werktisches am Boden ist dabei nicht nur eine schlechte, sondern keine Lösung. Sie müssen die Hobelbank in der Werkstatt bewegen können. Vor allem beim Bearbeiten großer Werkstücke sollte die Hobelbank rundum zugängig sein. Auch bei der Reinigung der Arbeitsstätte ist eine fest verschraubte Bank eher hinderlich.

Mobiles Arbeiten auf Rollen

Hochwertige Hobebänke sind durch ihr hohes Eigengewicht nur sehr schwer zu verschieben. Um die Hobelbank dennoch flexibel und bedarfsgerecht in der Arbeitsstätte zu platzieren, bietet es sich an, diese auf Rollen zu stellen. Dabei ist es wichtig, dass die Rollen für das hohe Gewicht und die massive Belastung ausgelegt sind und abgeklappt werden können. Dadurch ist es möglich, dass die Hobelbank während der Arbeit stabil auf "ihren eigenen Beinen" stehen kann.

Die Vorteile einer "rollenden Hobelbank" sprechen für sich:

  • Mehr Einsatzmöglichkeiten: Die Werkbank kann jederzeit umgestellt werden - je nachdem, wo sie gerade in der Werkstatt gebraucht wird.
  • Bessere Erreichbarkeit: Steht die Werkbank frei im Raum, kann der Tischler das Werkstück von allen Seiten erreichen und somit die Oberfläche besser bearbeiten oder größere Möbel schneller zusammenbauen.
  • Maximale Flexibilität: Der Arbeitstisch auf Rollen ist schnell auf- und wieder abgebaut. Das befeuert die Spontanität, erweitert den Gestaltungsspielraum und motiviert den Handwerker auch kleinere Projekte zu beginnen und fortzuführen.
Die verschiedenen Spannmöglichkeiten

Eine funktionierende und gute Zangenmechanik ist ein absolutes Muss. Der Großteil der Hobelbänke verfügt über zwei Zangen: eine Vorderzange und eine Hinterzange. Diese dienen dazu, Werkstücke einzuspannen. Dies geht sowohl vertikal als auch horizontal in Zusammenarbeit mit Bankhaken auf der Bankblatte.

Eine gängige Werkbank muss für folgende drei Anwendungsbereiche eine passende Spannmöglichkeit bieten: die Flächenbearbeitung (Hobeln, Schleifen), das Bearbeiten der Stirnseiten (Schlitzen, Zinken) sowie die Kantenbearbeitung (Fügen, Profilieren).

  • Bearbeitung der Flächen: Dabei spannt der Tischler das Werkstück meist mit der Hinterzange zwischen die Bankhaken. Auch mit Hilfe sogenannter Niederhaltern, die in passende Bohrungen in der Arbeitsfläche gesteckt werden, können Werkstücke auf die Hobelbank befestigt werden.

  • Bearbeitung der Stirnseiten: Das Werkstück in die Vorderzange eingespannt. Dabei ist zu beachten, dass sich die Vorderzangen mit nur einer Spindel verziehen können, wenn das Werkstück außermittig gespannt ist. Das Verziehen lässt sich umgehen, wenn auf der anderen Seite der Vorderzange ein Holzstück mit der gleichen Dicke (z.B. ein Abschnitt des Werkstückes) eingespannt wird. Manche Hobelbänke haben deshalb eine oder zwei Ausgleichsschrauben (Widerlager) in der Vorderzange eingebaut.

  • Bearbeitung der Kanten: Das Werkstück wird ebenfalls in die Vorderzange gespannt und am hinteren Ende unterlegt. Wenn die Hobelbank auch in der Vorderkante der Platte Bohrungen besitzt, können kürzere Werkstücke mit Niederhaltern gegen die Platte gespannt werden. Schmale, lange Teile werden am hinteren Ende unterstützt, indem Sie ein Holzklötzchen in die Hinterzange spannen, auf dem das Werkstück dann aufliegt.

Werkzeug immer griffbereit

Mit einer einfachen Zwischenablage direkt an der Hobelbank haben Sie das benötigte Werkzeug und Arbeitsmaterial immer schnell zur Hand. Meist ist es nur ein einfaches Brett auf den Traversen des Gestells, das einzelne Arbeitsschritte deutlich erleichtert und somit auch beschleunigt.

Dabei sollten Sie bei der Ablagefläche auf folgende Punkte beachten:

  • Benutzen Sie auf der Hobelbank nur die Werkzeuge, die Sie für die aktuellen Arbeiten benötigen. Die restlichen Arbeitsmittel sollten in einem Werkzeugkasten, Werkzeugschrank oder Werkzeugwand verstaut und organisiert werden.

  • Der Raum unterhalb der Bankplatte sollte nicht mit einer Ablage, wie etwa einem Werkzeugschrank oder einer Schublade, verbaut sein.

  • Eine Banklade bzw. Beilade im hinteren Bereich der Bankplatte ermöglicht es, Werkzeuge besonders schnell kurzfristig von der Platte wegzuräumen, die man vl. im nächsten Arbeitsschritt wieder benötigt.

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