Outdoor-Sägen
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Outdoor-Sägen
EXPERTENWISSEN OUTDOOR-SÄGEN
Welche Outdoor-Säge kaufen? Darauf sollten Sie achten!
Neben einer Axt und einem Messer ist die Astsäge (häufig Klappsäge) das dritte Werkzeug, das bei Outdoor-Aktiväten mitgeführt wird.
Bei einer Handsäge für Outdoor-/Survival-Aktivitäten zählen meist Gewicht und Packmaß zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Wer mit minimalem Gepäck zum Wandern oder Trekking unterwegs ist, braucht eine kleine, leichte Säge. Wer jedoch ein Bushcraft- oder Survival-Camp bauen möchte, benötigt eine leistungsstarke Säge. Entscheidend ist dann das Sägeblatt. Es sollte mindestens doppelt so lang sein wie die Dicke des zu schneidenden Materials. Ein geschwungenes Sägeblatt (Curve) sorgt bei senkrechten Sägeschnitten über Kopf für eine bessere Führung, ein gerades hingegen lässt sich besser kontrollieren und eignet sich für horizontale Schnitte besser. Bei der Verzahnung haben Sie nicht nur die Wahl zwischen grob oder fein, sondern auch, ob die Säge für nasses oder trockenes Holz besser geeignet ist. Überlegen Sie also vorab, was der Hauptzweck der neuen Säge sein soll. Wählen Sie Sägen mit robusten Griffen, die auch mal nass werden dürfen, wenn Sie bei Wind und Wetter bzw. im Wald und auf feuchten Wiesen unterwegs sind. Griffe in leuchtende Farbtönen erleichtern das Auffinden der Säge auf dem Waldboden oder in der Dämmerung. Letztendlich sollten Sie auf die Stabilität der Mechanik und insgesamt auf Qualität achten, damit Sie sich in jeder Situation auf Ihre Outdoor-Säge verlassen können.
Was sind die Einsatzgebiete für Outdoor-Sägen?
- Taschensägen eignen sich bestens für spontane Aktionen unterwegs. Auch Sägen an Taschenmessern und klappbare Minisägen nehmen sehr wenig Platz ein und können immer mitgeführt werden.
- Robuste Sägen für den mobilen Einsatz, beim Wandern und Survival, sind Klappsägen und Faltsägen. Ihre Sägeblätter sind etwas länger und stabiler, so dass Sie damit auch etwas dickere Äste schneiden können.
- Als Säge für Camping und Bushcraft eignen sich auch etwas größere Klappsägen und auch feststehende Gartensägen. Hier kommt es weniger auf Packmaß und Gewicht an, da die Sägen meist an einem bestimmten Ort zu Einsatz kommen.
Welche Arten von Outdoor-Sägen gibt es?
Mini-Sägen, auch an Taschenmessern, passen bequem in die Jacken- oder Hosentasche, so dass Sie diese bei Outdoor-Aktivitäten stets dabei haben können, um damit kleine Zweige zu schneiden oder auch mal ein dickeres Tau. Mit dem scharfkantigen Rücken der Klinge können Sie an einem Feuerstab Funken schlagen bzw. schaben (Bitte beachten Sie die aktuelle Gesetzeslage in Sachen Messer!).
Eine Klappsäge bietet ein längeres und stabileres Sägeblatt. Klappsägen sind entsprechend robust und auch für strapazierendere Arbeiten geeignet. Modelle mit einer Schnittlänge von über 40 cm eignen sich sogar zum Fällen dickerer Bäume. In der Regel ist das Sägeblatt an einem Gelenk mit einer Schraube befestigt und rastet beim Aufklappen in einem Feststellmechanismus ein. Bei manchen Klappsägen, z. B. von Silky, gibt es eine zweite Raste, mit der das Sägeblatt über 180° geöffnet werden kann. Der Griff steht dann bei Sägeschnitten nahe an einer Wand oder am Boden nicht auf. Eine Klappsäge hat zudem einen unschlagbaren Vorteil: Im eingeklappten Zustand sind die Zähne zum einen vor Beschädigung geschützt, zum anderen ist so auch das Verletzungsrisiko minimiert. Wird die Klappsäge im Rucksack geführt, sind auch umliegende Kleidungsstücke vor den scharfen Klingen sicher. Der Hersteller Silky liefert einige Sägenmodelle zum Schutz vor Feuchtigkeit zudem mit klappbarem Kunststoffköcher aus.
Eine Faltsäge besteht aus mehreren Teilen, die zu einer Bügelsäge bzw. Rahmensäge zusammengesetzt bzw. aufgefaltet werden. Sie lassen sich in der Regel sehr kompakt auf die Größe des längsten Teils der Säge zusammenfalten und in einer robusten Tasche verstauen. Beim Auffalten wird das Sägeblatt gespannt, es kann also wie bei einer Gestellsäge auch auf Stoß schneiden. Die meisten Faltsägen haben jedoch ein Sägeblatt mit sehr aggressiven Zähnen, das auf Stoß und Zug schneidet und einen entsprechend groben Sägeschnitt hinterlässt. Haupteinsatzgebiet für Faltsägen sind das Brennholzschneiden und grobe Holzarbeiten.
Drahtsäge und Handkettensäge sind nicht nur sehr kompakt, sondern auch geeignet, um höhere Äste abzusägen. Dafür befestigen Sie zuerst an beiden Schlaufen oder Ringen der Säge jeweils ein längeres Seil. Anschließend werfen Sie das eine Seilende über den zu schneidenden Ast und führen die Draht- oder Kettensäge daran nach oben und über den Ast. Durch abwechselndes Ziehen an beiden Seilenden wird der Ast durchgesägt. Vorsicht: der Ast wird gegen Ende abbrechen und herunterfallen! Stellen Sie sich nicht direkt unter den Ast, sondern etwas versetzt.
Drahtsägen sind sehr leicht und lassen sich klein zusammenrollen, sie sind somit ideal für das Minigepäck beim Survivaltraining. Mit einem Ast als Sägebogen können Sie damit auch einhändig sägen. Sie sind jedoch nur für dünnere Zweige geeignet, bei stärkerer Belastung reißen sie leicht.
Robuster und strapazierfähiger sind Handkettensägen, sie benötigen nur unwesentlich mehr Platz, bieten dafür aber eine deutlich bessere Schnittleistung. Handkettensägen sind stabil und verkraften auch etwas mehr Zug, sodass Sie damit auch dickere Äste zerteilen können.
Feststehende Gartensägen bzw. Astsägen sind ebenfalls sehr gut für alle Arbeiten im Freien geeignet. Eine Astsäge ist meist kompakt genug, um sie beispielsweise im Rucksack zu transportieren. Viele Gartensägen werden mit einem Köcher geliefert, in dem Sie sie sicher transportieren und am Gürtel tragen können. Feststehende Gartensägen besitzen keinen Klappmechanismus, sodass ihr Griff ergonomischer geformt ist und kürzer ausfällt (Einhandgriff). Weiterer Vorteil: keine Mechanik, die klemmen oder beschädigt werden kann.