Kataba-Sägen (unbegrenzte Schnitttiefe)
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Kataba-Sägen (unbegrenzte Schnitttiefe)
EXPERTENWISSEN KATABA-SÄGEN
Welche Kataba kaufen? So finden Sie die passende Japansäge!
Bei uns finden Sie eine große Auswahl verschiedener Kataba-Sägen, mit denen Sie sehr unterschiedliche Arbeiten in der Holzbearbeitung erledigen können. Überlegen Sie sich, was Sie hauptsächlich mit der neuen Säge machen möchten, und treffen Sie dann anhand der folgenden Kriterien Ihre Entscheidung:
- Material. Die meisten Katabas sind für Weichholz und Hartholz gleichermaßen gut geeignet. Möchten Sie jedoch auch Plattenmaterial und exotische Hölzer bearbeiten, wählen Sie am besten eine Säge mit speziell gehärtetem »Super Hard«-Sägeblatt.
- Dimensionen. Um mit einer Kataba effizient sägen zu können, sollte das Sägeblatt möglichst lang sein. Je länger das Sägeblatt, umso längere Sägehübe können Sie machen und umso schneller kommen Sie voran. Das gilt für dünne und dicke Materialstärken gleichermaßen. Bei dickerem Material muss das Sägeblatt in der Lage sein, die Späne aus dem längeren Sägeschnitt herauszutransportieren. Katabas für größere Querschnitte sind deshalb gröber verzahnt, damit zwischen den Sägezähnen ausreichend Platz für die Späne ist (der sog. »Spanraum«). Einige Modelle, wie etwa die Kataba Universal 270, sind zudem mit speziellen Räumzähnen ausgestattet.
- Schnittrichtung. Eher selten findet man Kataba-Sägen mit einer Mischzahnung für Schnitte längs, quer und diagonal zur Holzfaser. Diese sind vielseitig einsetzbar, bringen jedoch bei Schnitten in Faserrichtung oder bei Querschnitten weniger Schnittleistung als Sägen mit einer optimierten Verzahnung für Längsschnitte oder Querschnitte.
- Schnittqualität. Auch die Schnittgüte wird durch die Zahnform beeinflusst. Beispielsweise hinterlässt ein Sägeblatt mit Querschnittverzahnung bei Absetzschnitten deutlich glattere Schnittflächen als ein universal-verzahntes Blatt. Auch der Zahnabstand hat Einfluss auf die Schnittqualität, feine Sägeblätter liefern glattere Schnittflächen, die Zähne verstopfen aber auch schneller als grobe.
- Das Arbeitsumfeld sollten Sie vor allem bei der Auswahl des Griffs berücksichtigen. In der Werkstatt können Sie einen traditionell mit Rattan umwickelten Holzgriff (»Traditional Grip«) oder einen Holzgriff mit Wellentextur (»Wave Grip«) wählen. Beide liegen angenehm in der Hand und verringern Schweißbildung. Möchten Sie Ihre Kataba auch draußen oder auf der Baustelle verwenden, die Z-Saw Kariwaku ist z. B. auch für feuchtes Holz geeignet, sollten Sie einen gummierten Griff (»Power Grip«) bevorzugen. Müssen Sie die Säge oft transportieren, weil Sie sie auf der Baustelle oder zur Montage einsetzen, ist eine Klappsäge oder ein Schnellwechselgriff ideal.
- Budget. Neben unseren beliebten Japansägen mit Wechselblatt bieten wir dem ambitionierten Holzhandwerker auch Kataba-Sägen mit feststehendem Blatt an. Unsere Deluxe und Expert Japansägen werden in kleinen japanischen Schmieden auf traditionelle Weise handgefertigt. Bei richtigem Gebrauch und gelegentlichem Nachschärfen halten sie ein Leben lang.
Wann verwende ich eine Kataba, wann eine Ryoba oder Dozuki?
Die klassische Kataba ist die traditionelle Handsäge der japanischen Zimmerer. Sie hat eine etwas dickere Blattstärke (0,4 bis 0,6 mm) und ist nicht durch einen Rücken verstärkt. Ihre Blattlänge liegt üblicherweise zwischen 250 und 330 mm. Dies ermöglicht tiefe und lange Sägeschnitte und schnelles Arbeiten. Da das Sägeblatt flexibel ist, kann sie auch für bündige Schnitte, z. B. zum Kürzen überstehender Dübel, verwendet werden.
Eine japanische Ryoba ist auf beiden Seiten des Sägeblatts verzahnt - auf der einen Seite hast sie eine Längsschnittverzahnung, auf der gegenüberliegenden eine Querschnittverzahnung (Blattlänge zwischen 210 und 300 mm). Sie eignet sich somit ideal zur Herstellung von Holzverbindungen wie Schlitz und Zapfen und ist deshalb die Universalsäge der japanischen Tischler und Schreiner.
Das Sägeblatt der Dozuki wird durch einen Rücken verstärkt und kann deshalb dünner ausfallen (Blattstärke ca. 0,3 mm). Die Rückenverstärkung schränkt jedoch ihre Schnitttiefe ein. Sie wird deshalb meist für kurze, präzise Sägeschnitte und feine Arbeiten, z. B. für Zinkenverbindungen und zum Absetzen, verwendet.
Wie wird mit einer Kataba richtig gesägt?
„Auf Zug“ sägen
Wie alle Japansägen ist auch die Kataba eine Zugsäge - sie schneidet auf Zug, nicht auf Stoß.
Zentrische Führung
Schauen Sie möglichst mittig auf die Kataba-Säge, so dass Sie den Anriss mit beiden Augen sehen können.
Ansägen
Setzen Sie die japanische Handsäge nahe dem Griff an (manche Sägen haben hier eine feinere Verzahnung) und benutzen Sie den Daumen der anderen Hand als Führung.
Beidhändiges Sägen
Beginnen Sie den Sägeschnitt mit ein paar kurzen Hüben. Sobald eine ausreichend tiefe Führungskerbe eingeschnitten ist, nehmen Sie die andere Hand aus dem Gefahrenbereich. Bei größeren Werkstücken können Sie jetzt die Säge beidhändig führen, die Zughand greift am hinteren Ende des Griffs, die Führungshand nahe der Angel. Sägen Sie immer nur an dem Riss in die Tiefe, der Ihnen zugewandt ist und den Sie sehen können.
Sägetechnik
Sägen Sie mit wenig Kraftaufwand und gleichmäßigen Zügen, die etwa zwei Drittel der Blattlänge betragen. Die Säge „beißt“ sich durch ihr Eigengewicht und die Zahnform von selbst fest. Umso geringer der Kraftaufwand, umso besser wird in der Regel das Schnittergebnis. Ändern Sie während des Sägens den Neigungswinkel der Säge (bogenförmiger Schnittverlauf). So verbessert sich die Schnittleistung und die Verzahnung bleibt frei.
Wie funktioniert der Sägeblattwechsel bei einer Kataba?
Bei Kataba-Sägen mit Wechselblatt gibt es überwiegend zwei verwendete Aufnahmen: mit Steckangel oder mit eingeklinktem Sägeblatt. Die Steckangel erkennen Sie an der kleinen Rändelschraube im Griff. Wenn Sie diese lösen, können Sie die Angel aus dem Griff herausziehen. Das Sägeblatt ist nur lose in der Angel eingeklemmt und kann herausgenommen werden. Achten Sie beim Einsetzen des neuen Sägeblatts darauf, dass die Nuten im Ersatzblatt und in der Angel übereinstimmen. Dann stecken Sie die Angel wieder in den Griff und ziehen die Rändelschraube mit wohldosierter Kraft an. Um ein eingeklinktes Sägeblatt auszutauschen, legen Sie einen Lappen auf eine Unterlage (Holzklotz, Leiste), um den Holzgriff zu schonen. Klopfen Sie die Kataba-Säge mit dem vorderen Ende des Griffs (nahe dem Sägeblatt) auf die Unterlage, bis sich das Sägeblatt aus der Halterung löst und »abknickt«. Nun können Sie das alte Sägeblatt herausnehmen. Setzen Sie das Ersatzblatt mit dem Haken in die Halterung ein, drehen Sie die Säge um, so dass die Zähne nach oben zeigen, und klopfen Sie mit dem Griff wieder auf die Unterlage, bis das Sägeblatt wieder fest eingeklemmt ist.
Bei unseren Robusuta Klappsägen und einigen Modellen von Z-Saw ist das Sägeblatt (zusätzlich) durch eine Schraube gesichert, die zum Wechseln gelöst werden muss. Am einfachsten ist der Sägeblattwechsel bei Schnellwechselsägen. Hier brauchen Sie nur den Klemmhebel öffnen und können den Austausch vornehmen.