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Spannfutter
EXPERTENWISSEN SPANNFUTTER
Während in der Metallbearbeitung oft Spannzangen oder Drehfutter mit drei Backen - sog. Dreibackenfutter (die einem Bohrfutter ähneln) - eingesetzt werden, sind in der Holzbearbeitung bzw. beim Drechseln mittlerweile Vierbackenfutter mit austauschbaren Spannbacken üblich. Drehfutter und Bohrfutter mit drei Backen spannen zylindrische Werkstücke stets zentriert ein. Da die Rohlinge beim Drechseln nicht immer exakt rund sind und Holz weicher als Metall ist, bieten Drechselfutter mit vier Backen hier mehr Halt und Sicherheit.
Worin unterscheiden sich die Spannfutter der verschiedenen Hersteller?
Die meisten Backenfutter bzw. Drechselspannfutter sind ähnlich aufgebaut und bieten die gleichen Funktionen, alle haben vier Spanbacken, die zum Klemmen oder Spreizen genutzt werden können. Für alle Vierbackenfutter gibt es zusätzliche Aufsatzbacken und Zubehör wie Mitnehmerspitzen oder Planscheibensegmente. Oft unterscheiden sie sich in Details, die wir bei jedem Artikel in der Beschreibung angeben. Hier eine Zusammenstellung der wesentlichen Unterschiede nach Herstellern bzw. Marken:
Oneway Spannfutter werden ausschließlich in Kanada produziert, um Qualität und Präzision zu gewährleisten. Die Futtergrundkörper der Spannfutter Talon und Stronghold werden in einer Aufspannung bearbeitet, um höchstmögliche Rundlaufgenauigkeit sicherzustellen. Oneway Spannbacken besitzen an der Unterseite einen Führungsstift, der in eine Führungsnut im Futterkörper greift. Dies ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt! Ein unbeabsichtigtes Herausdrehen bzw. eine Überschreitung des maximalen Spannwegs könnte im ungünstigsten Fall zu umherfliegenden Aufsatzbacken führen.
Teknatool produziert seit 1980 innovative Maschinen und Holzbearbeitungswerkzeuge. Das Unternehmen entwickelte bereits 1983 eines der ersten modernen Spannfutter für Drechsler. Seitdem hat es sich vor allem mit seinen Vierbackenfuttern Nova bzw. Supernova2 weltweit einen Namen gemacht. Die Futter überzeugen durch Robustheit und ein umfangreiches Spannbackensortiment. Teknatool Spannfutter gelten als besonders sicher, da die Backen nicht über den Grundkörper hinausragen und gegen ein unbeabsichtigtes Lösen durch zu weites Aufdrehen geschützt sind.
Axminster aus England konzipiert seit 1984 4-Backenfutter für Holzdrechselmaschinen. Das Unternehmen bietet mit den Spannfuttern Evolution und Clubman für jeden Anwendungsbereich die passende Futtergröße und zudem ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Spannfutter sowie alle Zubehörteile werden in England auf CNC-Maschinen gefertigt und wurden über Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit erfahrenen Drechslern entwickelt.
Bei DICTUM Spannfuttern sorgt ein im Futterkörper eingearbeitetes Direktgewinde für kompakte Maße, geringeres Gewicht und hohe Rundlaufgenauigkeit. Die Grundbacken sind vor zu weitem Herausdrehen gesichert. Sowohl die Spannfutter als auch die passenden DICTUM Spannbacken sind nickelbeschichtet und bieten einen exzellenten Schutz vor Feuchtigkeit und Korrosion (z. B. beim Grünholzdrechseln).
Welches Spannfutter kaufen? So finden Sie das passende Drechselfutter für Ihre Drechselbank!
Damit Sie das neue Spannfutter an Ihrer Drechselbank verwenden können, muss es auf dessen Spindel passen. Sollte Ihnen der Gewindetyp der Spindel nicht bekannt sein, können Sie diesen wie folgt herausfinden.
Welches Spindelgewinde passt zum Spannfutter?
Wenn Sie eine neue Drechselbank kaufen, sollte Ihnen der Gewindetyp bekannt sein. Neuere Drechselbänke europäischer Hersteller besitzen größtenteils ein M33 DIN 800 Gewinde. Bei Herstellern aus Übersee ist oft ein 1 Inch x 8 tpi Gewinde verbaut. Ältere Drechselbänke weisen jedoch oft andere Gewindetypen an der Spindel auf. Am einfachsten können Sie den passenden Gewindetyp durch das Typenschild, den Hersteller oder die Gebrauchsanweisung herausfinden. Alternativ können Sie auch ein anderes Zubehör (z. B. eine Planscheibe) aufschrauben, bei dem Ihnen der Typ des Innengewindes (z. B. von einem 4-Backenfutter) bekannt ist.
Vermessen des Spindelgewindes
Bei Anfragen für Spannfutter, Adapter und Sondergewinde geben Sie bitte die folgenden Daten an:
1. Außendurchmesser
Es ist wichtig, festzustellen, ob es sich um ein metrisches (mm, cm, m) oder ein Inch-Gewinde (Zoll) handelt. Ein Inch/Zoll entspricht 25,4 mm. Ein Gewinde mit einem glatten Millimeterwert (z. B. 25,0 mm) ist dann sehr wahrscheinlich ein metrisches. Messen Sie sorgfältig und lesen Sie das Maß genau ab (siehe Abbildung 1). Im metrischen System üblich sind: M18, M20, M24, M25, M30, M33, M40. Sollte die Messung einen Durchmesser mit Dezimalstellen ergeben (z. B. 25,4 mm), handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um ein Zoll-Gewinde.
2. Steigung
Beim metrischen Gewinde wird als Steigung der Abstand von Gewindespitze zu Gewindespitze angegeben (z. B. 3,5 mm). Beim Inch-Gewinde wird die Anzahl der Spitzen bzw. Gänge pro Inch (pro 25,4 mm) als Threads Per Inch (tpi) angegeben. Die Gewindesteigung können Sie mit einem Messschieber ermitteln. Bei sehr kleinen bzw. engen Gewindesteigungen ist es einfacher, dafür eine Gewindelehre zu benutzen (Abb. 3).
3. Drehrichtung
Die Drehrichtung des Spindelgewindes können Sie bestimmen, indem Sie sich davor stellen und z. B. ein Spannfutter oder eine Planscheibe aufschrauben. Wenn das Futter nach rechts fest dreht und sich nach links löst, besitzt Ihre Spindel ein Rechtsgewinde.
4. Weitere Angaben (für Sonderanfrage)
Die Bundtiefe (Abbildung 4, Maß D), der Bunddurchmesser (C) und die Spindeltiefe (E) sind bei den meisten Gewinden (z. B. DIN 800 Gewinden) genormt und bei vielen Gewinden aufeinander abgestimmt. Sie sollten diese aber trotzdem bei der Abfrage für einen passenden Adapter/Zubehör stets angeben.