Fräser für Oberfräsen
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Fräser für Oberfräsen
EXPERTENWISSEN FRÄSER FÜR OBERFRÄSEN
Oberfräser, Schaftfräser, Holzfräser, HW-Fräser etc. sind Begriffe für Fräswerkzeuge, die mittels Schafts in der Spannzange einer Fräsmaschine befestigt werden können.
Unsere hochwertigen Fräser bieten wir in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Nutzlängen, Durchmessern, Radien etc. und mit Hartmetall als Schneidstoff. Dieser hat im Vergleich zu HSS eine vielfach höhere Standzeit. Alle von uns angebotenen Fräswerkzeuge haben jedoch eines gemeinsam: höchste Qualität und Präzision für den anspruchsvollen professionellen Einsatz. Verschleißfeste Schneiden und eine hohe Rundlaufgenauigkeit sorgen für eine lange Standzeit und sauberste Schnittkanten.
- HM/HW steht für HartMetall bestückte Fräser bzw. englisch HW. Hartmetalllegierungen enthalten ein Gemisch aus Wolframcarbid und Cobalt.
- VHM (VollHartMetall). Vor allem Nutfräser mit kleinem Durchmesser bzw. Nutfräser mit langer Nutzlänge sind aus VHM gefertigt. Hier besteht der komplette Fräser aus einem Stück Hartmetall. Schneiden, Fräskopf und Schaft sind aus einem Stück gefertigt.
Unser Fräsersortiment – ausgezeichnet durch hohe Verarbeitungsstandards
- Hohe Materialqualität für lange Standzeiten und saubere, ausrissfreie Fräskanten mit gleichmäßigem Schnittbild.
- Hohe Rundlaufgenauigkeit durch exakt geschliffene Schäfte sorgt für hohe Laufruhe und perfekte Oberflächengüte an den Schnittflächen.
- Bei hartmetallbestückten Fräsern werden dicke HM-Platten eingelötet. Das sorgt für mehr Resistenz bei der Bearbeitung von harten Werkstoffen.
- Herstellung aller Fräswerkzeuge nach EU-Norm EN 847-1 und -2.
- Bei Fräsern mit Anlaufkugellager verwenden wir hochwertige Kugellager für präzises Führen entlang der Schablonen- bzw. Werkstückkante.
Schaftdurchmesser
Zum Spannen der Fräswerkzeuge in der Spannzange einer Frässpindel müssen der Durchmesser des Fräserschaftes und der der Spannzange übereinstimmen. Die meisten Oberfräsen oder Fräsmotoren werden mit 8 mm Spannzange ausgeliefert. Daher sind die meisten gängigen Schaftfräser mit 8 mm Schaft erhältlich. Für Fräser mit besonders großer Nutzlänge (vor allem bei Nutfräsen) werden aus Stabilitäts- und Sicherheitsgründen oft Schäfte mit 10 mm /12 mm oder 12,7 mm Durchmesser verwendet. Besonders filigrane Fräser hingegen werden aufgrund ihrer geringen Größe mit Schäften in 6,35 / 6 / 5 / 4 / 3,2 mm angeboten. Schaftdurchmesser und Spannzangendurchmesser müssen übereinstimmen. Schaftdurchmesser mit Dezimalstellen sind umgerechnete Zoll-Maße die bei Fräsern aus USA oder England angegeben werden. 1/4" (6,35 mm), 3/8" (9,5 mm), 1/2" (12,7 mm).
Angaben zum Fräser
Alle wichtigen Angaben zum Fräser sind auf dem Fräserschaft eingraviert. Je nach Hersteller werden folgende Daten angegeben (Angaben abweichend je nach Fräsertyp und Hersteller):
- Hersteller
- Artikelnummer
- Herstelldatum (meist verschlüsselte Angabe)
- zulässige Drehzahl „n max.“
- MAN = für Handvorschub geeignet
- Rundlauftoleranz in mm, z. B. e=0.1
- Fräsermaterial (Schneidstoff), z. B. HM für Hartmetall
- Fräserabmessungen, z. B. „R“ für Radius / „D“ für Durchmesser / „°“ für Grat-Angabe bei Fase- oder Gratfräsern
- Schaftdurchmesser „S“ in mm
- Einspanntiefe „>|“, gekennzeichnet mit einer Linie mit Pfeilspitze
Einspanntiefe
Beachten Sie immer die minimale Einspanntiefe, die am Fräserschaft angegeben ist. Ist bei älteren Fräsern die Markierung nicht mehr zu erkennen, spannen Sie ¾ der Schaftlänge in die Spannzange. Das Beachten der Einspanntiefe ist aus Sicherheitsgründen wichtig, um ein Abbrechen des Fräserschaftes zu vermeiden. Zudem benötigen Fräser eine hohe Rundlaufgenauigkeit und eine hohe Klemmwirkung der Spannzange. Bei unzureichend tief eingespannten Fräserschäften kann sich die Rundlaufgenauigkeit verschlechtern und sich gegebenenfalls die Spannzange lösen.
Drehzahl max. zulässig
Beachten Sie die empfohlene maximale Drehzahl die am Fräserschaft angegeben ist. Die empfohlene Drehzahl richtet sich nach dem Fräskopf-Durchmesser:
|
Fräskopf-Durchmesser |
Empfohlene maximale Drehzahl |
|
bis 24 mm |
28.000 U/min. |
|
25–30 mm |
24.000 U/min. |
|
31–50 mm |
18.000 U/min. |
|
51–67 mm |
16.000 U/min. |
|
68–86 mm |
12.000 U/min. |
Fräsergruppen
Profilfräser:
Schriftenfräser:
Nutfräser:
Erhältlich meist als hartmetallbestückter Fräser oder Vollhartmetallfräser (wenn mit Spiralnut auch als Spiralnutfräser bezeichnet). Bei Nutfräsern ist darauf zu achten, ob diese auch zum Bohren (also das Eintauchen im Material) verwendet werden oder nur zum Nuten (Ansetzen des Fräsers an der Werkstückkante). Nutfräser ohne sogenannte Bohrschneide sind nicht zum Eintauchen im Material geeignet. Bei der Angabe Z2 handelt es sich um einen Nutfräser mit zwei Hauptschneiden (ohne Bohrschneide). Bei der Angabe Z2+1 handelt es sich um einen Fräser mit 2 Hauptschneiden und einer zusätzlichen Bohrschneide.
Schwalbenschwanz-Fräser:
Bündigfräser und Kopierfräser:
Hier handelt es sich um Fräser mit zylindrischem Fräskopf, ähnlich wie ein Nutfräser. Der Fräser hat jedoch ein oder zwei Kugellager. Die Kugellager dienen als Schneidtiefenbegrenzung (bei Bündigfräsern) oder als Anlaufring (bei Kopierfräsern), der an einer Schablonenkante entlang eine Vorlage abtastet. Die Kugellager können entweder an der Schneide oder am Schaft oder beidseitig angebracht sein.
T-Nutfräser:
Zum Ausfräsen von T-Nuten in einem Arbeitsgang. Zwei unterschiedliche Durchmesser erstellen die typische T-Form zum Gleiten von Sechskantschrauben oder Nutensteinen. Auch zum Ausfräsen von Schlüsselloch-Aufhängern geeignet.