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Wachse - Basiswissen

Gewachste Holzoberflächen bleiben atmungsaktiv, regulieren Feuchtigkeit und bieten einen guten Schutz vor Wasser. Sie fühlen sich angenehm natürlich an und lassen sich bei Beschädigungen einfach nachbehandeln. Je nach Wachsart können unterschiedliche Eigenschaften erzielt werden. Wachs eignet sich zudem ideal als schützende Endschicht auf geölten oder schellackierten Oberflächen.


Vorteile von gewachsten Oberflächen

  1. Atmungsaktiv
    Die gewachste Oberfläche bleibt atmungs-aktiv und behält ihren warmen taktilen Charakter, versiegelt das Holz jedoch gleichzeitig gegen den Einfluss schwankender Luftfeuchtigkeit.
  2. Guter Wasserschutz 
    Wachs bildet einen Schutzfilm auf der Oberfläche, der gut vor Wasserflecken schützt.
  3. Reparaturfreundlich
    Kleine Beschädigungen oder Abnutzungen lassen sich durch einen neuen Wachsauftrag problemlos beseitigen.
  4. Haptisch angenehm
    Eine gewachste Oberfläche fühlt sich sehr natürlich an.

Pflanzliche Wachse und Bienenwachs

Pflanzliche Wachse wie auch Bienenwachs sind bereits seit Jahrtausenden im Einsatz. Sie werden entweder aus Pflanzenteilen oder wie im Fall von Bienenwachs als Ausscheidungsprodukt von Bienen produziert. Weiche Wachse wie das Bienenwachs sind dabei leicht aufzutragen aber auch empfindlicher als zum Beispiel Schutzschichten aus Carnaubawachs.



Mineralische Wachse

Mineralische Wachse wie zum Beispiel Paraffinwachs bieten im Gegensatz zu pflanzlichen Wachsen eine vollständige Wasserfestigkeit.



Untergrund

Ideal ist ein Schliff mit Körnung 150-180 sowie eine Holzfeuchte von unter 12 %. Wachs eignet sich jedoch auch hervorragend als Deckschicht auf bereits geölten Oberflächen oder auf einer Grundschicht aus Schellack.



Schichtaufbau

Für jede Oberflächenbehandlung gilt der Grundsatz »Weich auf hart«, also z. B. zuerst Schellackgrundierung, dann Ölen und zum Schluss Wachsauftrag.

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