Wachse - Basiswissen
Gewachste Holzoberflächen bleiben atmungsaktiv, regulieren Feuchtigkeit und bieten einen guten Schutz vor Wasser. Sie fühlen sich angenehm natürlich an und lassen sich bei Beschädigungen einfach nachbehandeln. Je nach Wachsart können unterschiedliche Eigenschaften erzielt werden. Wachs eignet sich zudem ideal als schützende Endschicht auf geölten oder schellackierten Oberflächen.
Vorteile von gewachsten Oberflächen
- Atmungsaktiv
Die gewachste Oberfläche bleibt atmungs-aktiv und behält ihren warmen taktilen Charakter, versiegelt das Holz jedoch gleichzeitig gegen den Einfluss schwankender Luftfeuchtigkeit. - Guter Wasserschutz
Wachs bildet einen Schutzfilm auf der Oberfläche, der gut vor Wasserflecken schützt. - Reparaturfreundlich
Kleine Beschädigungen oder Abnutzungen lassen sich durch einen neuen Wachsauftrag problemlos beseitigen. - Haptisch angenehm
Eine gewachste Oberfläche fühlt sich sehr natürlich an.
Pflanzliche Wachse und Bienenwachs
Pflanzliche Wachse wie auch Bienenwachs sind bereits seit Jahrtausenden im Einsatz. Sie werden entweder aus Pflanzenteilen oder wie im Fall von Bienenwachs als Ausscheidungsprodukt von Bienen produziert. Weiche Wachse wie das Bienenwachs sind dabei leicht aufzutragen aber auch empfindlicher als zum Beispiel Schutzschichten aus Carnaubawachs.
Mineralische Wachse
Mineralische Wachse wie zum Beispiel Paraffinwachs bieten im
Gegensatz zu pflanzlichen Wachsen eine vollständige Wasserfestigkeit.
Untergrund
Ideal ist ein Schliff mit Körnung 150-180 sowie eine Holzfeuchte von unter
12 %. Wachs eignet sich jedoch auch hervorragend als Deckschicht auf
bereits geölten Oberflächen oder auf einer Grundschicht aus Schellack.
Schichtaufbau
Für jede Oberflächenbehandlung gilt der Grundsatz »Weich auf hart«, also
z. B. zuerst Schellackgrundierung, dann Ölen und zum Schluss Wachsauftrag.
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