Forstner Bohrer

Mit dem Forstnerbohrer können Sie kleine und große Bohrlöcher, aber auch Sacklöcher präzise und splitterfrei bohren. Ob es sich dabei um Hart- oder Weichholz handelt, ist unerheblich.

Benannt wurde der Forstnerbohrer nach seinem Erfinder im 19. Jahrhundert: Benjamin Forstner. Forstnerbohrer eignen sich für viele unterschiedliche Anwendungen. Im Expertenwissen erfahren Sie, was Sie bei der Arbeit mit Forstnerbohrer berücksichtigen müssen, um perfekte Ergebnisse zu erzielen.

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Expertenwissen - Forstnerbohrer

Was macht man mit einem Forstnerbohrer?

Typische Anwendungen finden sich sowohl im Möbelbau als auch in der Zimmerei. Da er häufig für den Einsatz von Topfbändern genutzt wird, wird er auch gerne Topfbohrer genannt. Sacklöcher für die Verbindung beispielsweise mit Schrauben oder auch Holzdübeln sind eine weitere häufige Anwendung.

Häufig werden Forstnerbohrer auch Astlochbohrer genannt, da er sich ausgezeichnet für das präzise Ausbohren von Astlöchern eignet. Bohren Sie mit dem Forstnerbohrer das störende Astloch aus und passen Sie einen Querholzdübel aus dem gleichen Stück oder einem ähnlich gemaserten Stück in das ausgebohrte Astloch ein – und schon ist das Astloch kaum noch zu sehen.

Was ist bei der Arbeit mit dem Forstnerbohrer zu beachten?

Zwei Dinge sollten Sie vor dem Ansetzen des Forstnerbohrer berücksichtigen:
• Bohren Sie für den Forstnerbohrer vor, so dass die Zentrierspitze geführt wird.
• Achten Sie beim Einsatz immer auch auf die Drehzahl.

Vorbohren

Sie sollten für den Forstnerbohrer immer vorbohren: Die Zentrierspitze ist in der Regel keine schneidende Spitze. Bohren Sie also ein Loch in der Tiefe und mit dem Radius der Zentrierspitze vor. Somit müssten Sie nicht die stumpfe Zentrierspitze mit roher Gewalt in das Werkstück drücken – die Zentrierspitze gleitet an dem vorgebohrten Loch leicht und präzise in das Werkstück ein und wird ebenso weitergeführt.

Passende Holzbohrer zum Vorbohren

Durchmesser

Für den Einsatz bei Topfbändern oder Sacklöchern ist der Durchmesser vorgegeben. Wenn Sie ein Astloch entfernen wollen, sollten Sie sich so dicht wie möglich am Durchmesser des zu entfernenden Bereichs halten. Jedoch gilt: Eher einen Millimeter zu viel als einen Millimeter zu wenig abtragen. Vergessen Sie hierbei nicht, dass Sie in der Mitte noch für die Zentrierspitze vorbohren möchten.

Forstnerbohrer gibt es in vielen verschiedenen Größen. Am häufigsten sind Durchmesser zwischen 10 und 50 mm. Überdies gibt es Sondergrößen bis 150 mm.

Drehzahl

Die korrekte Drehzahl ist beim Bohren mit dem Forstnerbohrer wichtig. Grundsätzlich gilt: Er wird mit einer geringeren Drehzahl betrieben als ein Spiralbohrer. Der Bohrer darf nicht heiß laufen. Damit würden Sie nicht nur Brandspuren riskieren, für die Schärfe der Hauptschneiden büßen bei zu hohen Temperaturen schnell ihre Schärfe ein. Fangen Sie daher immer erst mit einer geringen Drehzahl an und steigern Sie diese auch nur langsam.

Bei Arbeiten in Weichholz kann die Drehzahl etwas höher sein als bei Hartholz. Gehen Sie bei einem Forstnerbohrer von 10 mm Durchmesser von 2.000 Umdrehungen pro Minute in Hartholz und 2.400 Umdrehungen pro Minute bei Weichholz aus.

Je größer der Durchmesser, desto weiter müssen Sie die Drehzahl nach unten korrigieren. Bei 20 mm Durchmesser sollten die Drehzahlen bei 1.000 U/min (Hartholz) und 1.800 U/min (Weichholz) liegen. Bei 40 mm Durchmesser und darüber sollten Sie die Drehzahl höchstens bis 500 U/min (Hartholz) und 1.000 U/min (Weichholz) wählen. Weniger ist mehr.