Bates® Trennmittel für Kaltleimanwendungen
Beim Verleimen und Furnieren muss zügig gearbeitet werden. Weißleim auftragen, Werkstücke zusammenfügen bzw. Furniere auflegen und ab in die Presse oder Zwinge. Und genau dann klemmt die Zwinge oder auf der Furnierpresse sind noch Leimreste. Jetzt kommt Hektik auf. Die Zwinge wird mit dem Hammer traktiert. Die Furnierpresse mit dem Spachtel abgekratzt. Aber bitte schnell, bevor der Leim anzieht.
 
»Wo’s quillt, hält’s!«
 

Dass Holzleim beim Verleimen und Furnieren heraustropft, ist normal und in gewisser Weise sogar gewünscht. Dort, wo überschüssiger Leim herausquillt, können Sie sicher sein, dass genügend Klebstoff in der Verbindung vorhanden ist. Mit etwas Erfahrung kann der Leimauftrag so gesteuert werden, dass nur wenig Leim herausquillt. Ganz vermeiden lässt sich der Leimüberschuss aber kaum.

 

Saubere Spannwerkzeuge

Bei Schraubzwingen ist es wichtig, Druckteller und Spindelgewinde nach Gebrauch von Leimrückständen zu befreien. Besonders lästig ist eine verschmutzte Schiene, denn entweder lässt sich der Spannarm nicht in die gewünschte Position schieben, oder er findet keinen Halt auf der Schiene und rutscht beim Anziehen weg.

Reinigung ohne Bates

Leimkrusten zu entfernen ist eine lästige Arbeit

Furnierpressen müssen besonders sauber sein. Die Gefahr, hochwertige Materialien zu ruinieren, ist beim Furnieren besonders hoch. Teure Furniere sollen schließlich die Oberfläche des Werkstücks veredeln. Selbst kleine Leimreste können zu tiefen Druckstellen in einer furnierten Fläche führen. Solche Fehler später zu korrigieren ist aufwendig.

Das Reinigen von Zwingen und Pressen kann recht mühselig sein. Leimreste bleiben bei Zwingen besonders gerne in Vertiefungen und bilden dort hartnäckige Verkrustungen. Bei Furnierpressen wird die Reinigung aufwendiger, je größer die Fläche der Presse ist.

 

Leimkrusten vermeiden

Genau hier setzt Bates® Trennmittel für Kaltleimanwendungen an. Auf nichtporösen Metallteilen bildet Bates® eine transparente Schutzschicht, auf der Leimreste auch bei längeren Presszeiten nicht festtrocknen können. Pressen und Zwingen, die mit Bates® Trennmittel behandelt sind, lassen sich in der Regel einfach durch Abwischen mit einem Tuch von Leimkrusten befreien. Dickere Leimreste lassen sich mit einer Bürste oder einem Spachtel problemlos entfernen. Bei regelmäßiger Anwendung werden keine aggressiven Reinigungs- oder Lösungsmittel mehr benötigt.

Reinigung mit Bates

Mit BATES® geschützte Zwingen lassen sich einfach reinigen

Anwendung

Bates® Trennmittel für Kaltleimanwendungen ist eine ungefährliche Wachsemulsion, die nach dem Trocknen einen öligen, nicht durchtrocknenden Schutzfilm auf dem Werkzeug bildet. Tragen Sie Bates® Trennmittel möglichst dünn auf. Das Auftragen auf Zwingen (Schraubzwingen, Fugzwingen, Korpuszwingen u. a.) kann mit einem Tuch oder Schwamm erfolgen. Bei Vertiefungen ist die Applikation mit einem Pinsel möglich. Bei größeren Flächen (Furnierpressen, Zulagen, Formverleimungen etc.) lässt sich Bates® mit einem Farbroller oder aus der Sprühflasche effektiv auftragen.

 
Anwendung mit Pinsel

Die Applikation kann mit Pinsel, Schwamm oder Tuch erfolgen.

Anwendung mit Farbroller

Bei größeren Flächen bietet sich das Auftragen mittels Farbroller oder Sprühflasche an.

Die Emulsion sollte mindestens eine Stunde vor den Leimarbeiten, besser am Vorabend, aufgetragen werden, damit sich die weiße Wachsemulsion in einen öligen, nicht durchtrocknenden Schutzfilm verwandeln kann.

Vergleich

Nach ca. 1 Stunde wird aus der Wachsemulsion ein durchsichtiger Schutzfilm

Nach dem Pressen

Mit Bates® Trennmittel für Kaltleimanwendungen präparierte Werkzeuge sind schnell wieder von Leimresten befreit. Reinigen Sie Ihre Pressen und Zwingen also direkt nach Gebrauch und Sie können sie jederzeit wieder für das nächste Projekt einsetzen. Sollten Spuren von Bates® Trennmittel auf dem Werkstück zurückbleiben, sind diese in der Regel mit dem normalen Vorschliff vor der abschließenden Oberflächenbehandlung verschwunden. Bates® Trennmittel dringt im Gegensatz zu Öl oder Schmierfett nicht tief ins Holz ein.

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