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Firmengeschichte

Herdim-Katalog

Wir blicken zurück: In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine Kleinstadt in Sachsen zu einer Metropole des Musikinstrumentenhandwerks. In Markneukirchen gründete im "Revolutionsjahr" 1848 der Blasinstrumentenmacher Johann Friedrich Dick einen Betrieb für die Herstellung und den Handel mit Musikalien, Bestandteilen und Spezialwerkzeugen. Durch die große Nachfrage nach Orchesterinstrumenten vor allem aus der "Neuen Welt" baute dessen Sohn Heinrich Adolph das Exportgeschäft rasch aus. Als er zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Betrieb an seinen Sohn Heinrich Hermann übergab, war Markneukirchen durch den weltweiten Handel eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands. Unter dem Markennamen HERDIM (Hermann Dick Markneukirchen) publizierte der global denkende Unternehmer vielsprachige Kataloge und unterhielt Geschäftsbeziehungen in alle Welt.

Der Einbruch kam mit dem 2. Weltkrieg und der folgenden kommunistischen Okkupation, die einen freien Handel unmöglich machte. Sein Sohn Günther Dick ließ sich deshalb 1948 in der Heimat seiner Frau im niederbayerischen Metten nieder, wo er mit einem kleinen Produktions- und Handelsbetrieb für Musikzubehörteile und Spezialwerkzeuge "von vorne" begann.

Es waren wiederum die guten internationalen Kontakte, die dessen Sohn Heinrich Anfang der 80er Jahre zu einer revolutionären Geschäftsidee veranlassten: Bei Reisen nach Japan wurde er auf die hervorragenden Holzwerkzeuge, insbesondere Sägen und Schleifsteine, aufmerksam. Eine Qualität, die in der Königsdisziplin des Holzhandwerks besteht, wird auch von allen anderen Holzwerkern, ob Profi oder Amateur, hoch geschätzt. Und so breitete sich die Kunde von dem feinen Japan­werkzeug wie ein Lauffeuer vom Schreiner bis hin zum Klavierbauer aus. Heinrich Dick holte seinen Bruder, Dr. Ing. Rudolf Dick mit ins Boot und gemeinsam entwickelten sie den Namen DICK innerhalb der letzten 20 Jahre zum Inbegriff für hervorragendes Werkzeug.

Schnell wurde erkannt, dass japanische Schmiedekunst nicht nur bei Stecheisen sondern auch bei Schneidwerkzeugen für die Küche Außerordentliches zu leisten vermag. So war DICK das erste Unternehmen, das hochwertige Japanwerkzeuge und Japanmesser nach Deutschland importierte.

Seit 2005 führt Petra Steinberger im Zuge der Nachfolgeregelung mit einem höchst engagierten Team das Unternehmen, das seit Mai 2011 einen neuen Namen trägt: DICTUM.

DICTUM führt die beiden Marken DICK und HERDIM zusammen. DICK steht weiterhin als Marke für den Bereich Werkzeuge und HERDIM für Produkte im Musikinstrumentenbau.

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