Passende
Zapfenverbindungen

mit dem Grundhobel

Mit der Säge auf Anhieb eine exakt passende Zapfenverbindung herzustellen, ist eine Kunst für sich. Perfektion erreicht man zumeist nur durch das Nacharbeiten mit einem Hobel.

Das Problem:

Für diese Aufgabe wird üblicherweise ein Blockhobel verwendet.

Dabei wird der Blockhobel auf den Zapfen aufgesetzt und die Passfläche vorsichtig nachgehobelt. Das hat aber den Nachteil, dass der vorgegebene Winkel durchs Sägen nur schwer korrigiert werden kann. Somit passiert es leicht, dass der Zapfen etwas konisch wird und die Passfuge an einer Seite aufklafft.

Ein einfacher Trick bietet die Lösung des Problems:

Der Grundhobel, eigentlich gemacht für das Ausarbeiten von Nuten, wird genutzt, um den Zapfen parallel zur Außenkante auf das gewünschte Maß zu trimmen. Am besten eignet sich ein Metallhobel, grundsätzlich kann aber die hölzerne Version verwendet werden.

Der Vorgang - Schritt für Schritt

  • Die Höhe bestimmen

    Der Auflagetisch wird einfach an der planen Außenseite des Längsfrieses aufgesetzt und mit einer Hand durch Druck fixiert.

  • Hobeleisen einstellen

    Nun wird das Eisen auf den tiefsten Punkt der Zapfenfläche (alternativ auch auf ein vorher ermitteltes Maß, errechnet aus der gewünschten Zapfenstärke) heruntergelassen und fixiert.

  • Material entfernen

    Dann wird mit einer Drehbewegung am zweiten Griff, aber ohne Druck nach unten, Material am Zapfen entfernt.

 

Grundsätzlich sollte von beiden Richtungen gearbeitet werden, um Ausbrüche an den Kanten zu vermeiden. Dieselbe Einstellung wird nun auch an der anderen Seite verwendet, um einen exakt mittigen Zapfen zu erhalten. Sollte der Zapfen noch zu stramm sitzen, kann je nach Bedarf mehr Material abgenommen werden.

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