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Als erstes stellen wir Ihnen ein Projekt vor, das Handwerk und Garten verbindet und optimal zu dieser Jahreszeit passt:

Wir bauen ein Hochbeet.

Haben auch Sie schon ein Gemüsebeet mit schönem frischem Salat bepflanzt und die Schnecken haben über Nacht alles abgefressen? Dann haben wir einen sicheren Tipp für Sie. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden, Schnecken fernzuhalten, die nur bedingt funktionieren, können Sie Ihre Pflanzen in einem Hochbeet sicher schützen.

Deswegen wollen wir Ihnen heute zeigen, wie man sich mit einem Hochbeet ganz leicht vor den lästigen Tieren schützt.

Materialbedarf:
  • 4 Holzstangen zirka 50 mm Durchmesser und 900 mm Länge
  • 1 Grundplatte (Fichte, Mulitplex) 1,5 m lang 50 cm breit 16 mm stark
  • 2 Längsseitenteile (Fichte, Mulitplex) 2x 1,5 m lang und 25 cm breit 19 mm stark
  • 2 Breitseitenteile (Fichte, Mulitplex) 2x (50 cm + 2x Plattenstärke) lang und 25 cm breit 19 mm stark
  • Kanthölzer z.B. 25/25 mm gesamt 4,6 lfm
  • 4 Blumentöpfe aus Plastik groß
  • 1 Blumentopf aus Plastik klein
  • Isolierfolie 2,2 m lang 1,2 m breit
  • Edelstahl- bzw. verzinkte Schrauben z.B. 3,5 x 40 mm
  • Reißnägel
Werkzeug-Empfehlung:
  • Forstbeil oder Tischlerbeil
  • Silky® Tsubasa 285
  • Turbo-Cut Fuchsschwanz
  • Akku-Bohrschrauber
  • Wasserwaage
Die Unterkonstruktion
Fertiges Hochbeet

Als erstes brauchen Sie Holzstangen mit zirka 50 mm Durchmesser. Am besten eignen sich Holzarten, die nicht leicht verrotten aber trotzdem erschwinglich sind, wie Fichte oder Douglasie, auch imprägnierte Stangen sind sehr gut geeignet. Von Kanthölzern aus Buche oder Reststücke Ihres Apfelbaumes raten wir ab, da diese bei Erdkontakt binnen weniger Monaten verfaulen.

 
Anspitzen der Stangen

Wir benötigen vier Stangen von ungefähr 900 mm Länge und einseitiger Spitze. Eine Spitze lässt sich einfach mit einem Beil, z.B. einem Forstbeil oder Tischlerbeil durch schräge Schläge anfügen. Am besten Sie legen ein Brett unter, damit Sie nicht mit der Schneide in den Erdboden schlagen.

 
Abschneiden der Stangen

Zum Abschneiden der Stangen verwenden Sie eine unserer gröberen Japansägen zum Beispiel die Silky Tsubasa 285, wer es lieber europäisch mag, nimmt den Fuchsschwanz.

Die Gesamthöhe des Beetes ist mit 950 mm berechnet, lässt sich aber ganz individuell auf die Körpergröße abstimmen.

 

Diese Stangen werden zirka 10 cm von den Ecken der Grundplatte gemessen in den Boden geschlagen. Um mit 900 mm Stangenlänge die Gesamthöhe von 950 mm zu erreichen müssen die Stangen 20 cm in den Boden geschlagen werden. Am besten verwenden Sie einen Vorschlaghammer. Sollten Sie mit steiniger Erde kämpfen, hilft ein Vorgraben mit der Ramme.

Nun bauen wir die Kiste
Fertige Kiste


Hierzu benötigen wir Fichtenbretter, auch Multiplex wäre eine Möglichkeit.

Die die Größe der Kiste kann individuell festgelegt werden, wir bauen unser Beispiel mit 1,5 m Länge und 0,5 m Breite. Die Höhe der Kiste sollte zirka 25 cm betragen.

Wir beginnen mit einer Grundplatte aus wetterfest verleimtem Fichtenholz. Alternativ können Sie auch Multiplex verwenden, das sich nicht mit Wasser vollsaugt und deshalb weniger schnell verrottet als z. B. MDF oder Spanplatte. Diese Grundplatte ist 1500 mm lang und 500 mm breit.

 
Aussägen des Wasserablaufs

Als erstes brauchen wir jetzt einen kleinen Blumentopf aus stabilem Plastik. In unsere Grundplatte wird nahe an einer Ecke mit der Stichsäge ein Loch geschnitten, das dem Durchmesser des Blumentopfes ohne Rand entspricht. Wer keine Stichsäge hat, bohrt einfach Löcher am Rand entlang und arbeitet mit einer Raspel nach.

 
Seitenbretter anbringen

Auf diese Grundplatte werden bündig mit der Außenkante kleine Kanthölzer (25/25 mm) von unten aufgeschraubt. Sie dienen zum Befestigen der Seiten. Den passenden Akku-Schrauber finden Sie unter Artikel Nr. 706904.

Zum Schrauben verwenden Sie am besten Edelstahlschrauben, da diese nicht rosten und haltbarer sind als normale Schrauben. Die vorher auf Länge der Grundplatte geschnittenen Längs-Seitenbretter werden stirnseitig auf die Grundplatte durch das vorbereitete Kantholz geschraubt.

Für einen besseren Halt der Ecken kann noch ein Kantholz an diese Seitenbretter angebracht werden.

Abmessen Seitenbretter abschneiden

Als nächstes das Breitenmaß messen und die zweiten Seitenbretter abschneiden und anschrauben.

 
Ausrichten des Gefälles mit der Wasserwaage

Jetzt wird das ganze Oberteil auf die vier Grundpfosten gelegt und mit einer Wasserwaage die Lage geprüft.

Korrekturen sind ganz einfach: Ein Pfahl, der zu hoch ist, wird tiefer in die Erde geschlagen. Zum Abfluss hin benötigen wir ein leichtes Gefälle, also richten wir die Pfosten entsprechend aus. Bevor wir unser Hochbeet zusammenfügen, werden die 4 Blumentöpfe verkehrt herum auf die Pfosten gestülpt. Auf gleichmäßigen Abstand zum Pfosten ist zu achten. Fixiert werden die Blumentöpfe mit einer Schraube. Das ist unsere Schneckenbremse.

Der Zusammenbau
Befestigen der Schneckenbremse

Nun kann mit 4 langen Schrauben der Kasten von innen heraus auf die Pfosten geschraubt werden. Wichtig ist ein Vorbohren durch die Grundplatte und die Blumentöpfe. Sonst zerspringt der Blumentopf beim Einschrauben.

 
Aufsetzen auf die Pfosten

Nun wird die Folie angebracht. Verwenden Sie eine dicke, wasserdichte Folie z.B. Isolierfolie. Die Innenseite wird mit Folie ausgelegt, um das Plattenmaterial bzw. Holz vor dem Verrotten zu schützen. Dabei keine Nägel oder Klammern verwenden, sondern die Folie einfach mit Erde befestigen, sonst dringt Wasser in unsere Grundplatte ein. Als Schutz vor Regen- und Gießwasser wird die überstehende Folie an den Kanten umgeschlagen und an der Außenseite angenagelt. (Reißnägel) Das jetzt abgedeckte vorher ausgeschnittene Loch wird jetzt mit einem Messer geöffnet und der Blumentopf wird einfach eingesteckt oder mit Silikon eingeklebt. Schon ist der Abfluss fertig.

 
Folie anbringen

Jetzt noch mit Gartenerde auffüllen und schon kann der Salat gepflanzt werden. Mit dem Hochbeet schonen Sie Ihren Rücken und Sie müssen Ihren Salat nicht mit gefräßigen Schnecken teilen.

Noch Fragen? Unsere Spezialisten antworten

Und sollten Sie bei der Durchführung unserer Projekte wider Erwarten auf Hindernisse stoßen, lassen wir Sie nicht alleine:

Unsere Experten sind unter der Hotline +49 (0) 991 9109 911 für Sie erreichbar.

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